Der Whisky-Botschafter - Leserbriefe

Mutig und charmant

Zu „Frohe Botschaft vom Whisky-Vikar“ (Ausgabe 4/2013) Als langjähriger Leser des Whisky-Botschafters möchte ich mich für die Veröffentlichung des o. g. Artikels sehr herzlich bei Ihnen bedanken (Bei dem betreffenden Geistlichen habe ich das schon selbst getan). Sie haben damit sowohl Innovationsfreude und Mut als auch Weltoffenheit und Charme bewiesen. Ichärgere mich oft ebenso über die negative Darstellung der Kirche in den Medien wie über die dazu leider immer wieder Anlassgebende, öffentliche Selbstdarstellung der Kirche. Die Verbindung von Glaube und Genuss ist hingegen ein Ansatz, der m. E. den Kern der christlichen Botschaft wiedergibt und zugleich dem heutigen Lebensgefühl entspricht! Ich vermute mal, dass es im Vorfeld einige Diskussionen in der Redaktion darüber gegeben hat, ob Sie Ihrer Leserschaft solch einen Artikel zumuten können oder nicht. Darum ist es mir ein Bedürfnis, Ihnen meinen ausdrücklichen Dank auszusprechen und der Hoffnung Ausdruck zu verleihen, dass Sie sich durch etwaige negative Reaktionen nicht entmutigen lassen. Machen Sie weiter so! Slàinte mhath!

Dr. Thomas Mittermayer

Bigotte Unkenrufer

zum selben Beitrag

Ich habe mich sehr darüber gefreut, bei Ihnen über unseren „Whisky-Vikar“ Dr. Wolfgang Rothe zu lesen. Ich kenne ihn persönlich und war auch schon bei einem seiner Whiskyabende dabei. Das war eine ganz tolle Sache. Damals hat Herr Rothe erzählt, dass er wegen dieser Abende schon Schwierigkeiten mit der kirchlichen Obrigkeit hatte aufgrund von Beschwerden, er würde die Leute zum Alkoholverführen. Das ist natürlich völliger Quatsch. Ich habe darum damals gleich an unseren Kardinal geschrieben und ihm mitgeteilt, dass er sich keine Sorgen zu machen braucht und auf bigotte Unkenrufer nichts zu geben braucht. Aus dem gleichen Grund schreibe ichvorsichtshalber auch Ihnen. Sollte sich jemand beschweren, können Sie ihm ruhigsagen: Die Whiskyabende von Herrn Rothesind mal etwas ganz Anderes. Wenn man das miterlebt hat, sieht man die Kirche aus einem anderen Blickwinkel undgenießt seinen Whisky in Zukunft mit noch größerer Freude. Ich freue mich, dass Sie das anscheinend genauso sehen, denn sonst hätten Sie den Artikel ja bestimmt nicht veröffentlicht.

Oliver Vorgrimler, München

Wir halten es im positiven Sinne mit Pontius Pilatus: Was wir geschrieben haben, das bleibt geschrieben. Bei uns hat sich, davon abgesehen, niemand beschwert.

Glatt neidisch

Zu „Whisky-Schiff ahoi! Segeltörn zu den Destillerien der Westlichen Hebriden“ (Ausgabe 4/2013)

Ich habe mit Interesse Ihren Bericht über die Segelschiff-Reise gelesen. Da kann man ja schon neidisch werden! Islay ist unsere zweite Heimat: könnte Ihnen unendlich viel darüber erzählen und zeigen; habe im September 2012 zwei tolle, moderne Bilder- bzw. „Dia“-Shows darüber gemacht. Natur pur und die Destillerien von Innen und Außen. Ja, und zudem haben meine Frau und ich von Mitte bis Ende August 2012 sage und schreibe 32Destillerien in der Speyside abgeklappert und zum Teil von Außen und Innen dokumentiert. Wir hatten (wie so oft) Zugang zu allen Bereichen der Betriebe, die sonst dem „allgemeinen Publikum“ verwehrt sind.

Michael Hintze, CH-Wetzikon

Phantastisch und familiär

Zum selben Beitrag

Dieser Artikel ist phantastisch. So schönfamiliär. Man hat das Gefühl, dabei gewesen zu sein. Die vielen schönen Bilder. Sehr beeindruckend. Nun hoffe ich mal sehr, dass eine so besondere Schiffsreise sich wiederholt!

Doris Beckmann, Dülmen

Italien und Whisky

Zur Neubesetzung des CvD-Postens und Ausgabe 4/2013 allgemein

Lieber Herr Nardelli, nachdem Sie neu beim Whiskybotschafter sind, habe ich mir gedacht, dass es Ihnen vielleicht ganz gut tut, ein Feedback zu bekommen. Mit einigem Schmunzeln habe ich gelesen, dass Sie alter Italien-Urlauber sind und Whisky immerhin mögen. Da es unterd en Whiskyfreunden vor „Experten“ nur so wimmelt, hat mich Ihre Ehrlichkeit überzeugt. Überzeugt hat mich auch Ihr Bericht über die Reise mit dem Whisky-Schiff. Das haben Sie echt nett geschrieben. Beim Lesen hatte ich das Gefühl: Da wäre ich gerne dabei gewesen ... Ich hoffe sehr, in Zukunft noch öfters etwas von Ihnen im Whiskybotschafterlesen zu können.

Auch sonst fand ich diese Ausgabe sehr gelungen. Das war in letzter Zeit nicht immer der Fall. Irgendwie haben Sie neuen Schwung hineingebracht. Die Artikel von Herrn Rudolf waren natürlich schon immer große Klasse. Mit seinem Artikel über den Angel‘s Share hat er sich aber selbst übertroffen! Allein die vielen informativen Zahlen und Berechnungen– nichts für den späteren Abend...

Auch den Artikel über den Whisky-Vikar fand ich nett, mal was ganz anderes. Schön fände ich es, wenn Sie sich auch mal mit Bild im Whiskybotschafter vorstellen könnten. Die Leser des Whiskybotschafters sind doch fast eine Familie. Da wüsste man gern, mit wem man‘s zutun hat. Und so wünsche ich Ihnen weiterhin viel Freude und Erfolg!

Walter Stegmüller

Lieber Herr Stegmüller! Vielen Dank für das Lob. Nicht selbstverständlich, schließlich ist nichts gesagt in der Regel gelobt genug. Wer das Lob ausspricht, macht aber den Wert eines journalistischen Textes deutlich. Dieser geht in dieser Zeit, in der Controller, PR- und Marketing-Verantwortliche über Inhalte bestimmen, gerne mal unter. Vielen Dank auch für Ihren Vorschlag. Wir arbeiten an einer entsprechenden Seite. Sie werden uns also bald zu Gesicht bekommen.

Michael Nardelli

Gutes Gedächtnis

Zum Titelbild der Ausgabe 4/2013

Als zwar nicht ständiger, aber häufiger Leser des Whisky-Botschafters zögerte ich angesichts Ihres Heftes 4/2013. Hatte ich das nicht schon? Konnte, da es ein aktuelles Heft war, ja nicht sein. Des Rätsels Lösung: Sie haben das Titelbild wieder verwendet! Das zierte bereits Ihr Heft2/2005! Sie sehen, es gibt Leser, die das sogar merken! Es gibt doch so viele schöne Bilder aus Schottland. Muss es da denn ein Recycling sein? Nichts für ungut, sicherwerden Sie mich auch künftig mit ansprechenden Artikeln erfreuen. Beste Grüße eines „alten“ Lesers und Whiskyliebhabers

Lutz Werner Hanisch, Berlin

Ein früherer Vorgesetzter von mir behauptete immer: „Ach was, Die Leser haben kein Archiv.“ Ich habe hartnäckig mit der These gekontert: „… aber ein gute Gedächtnis.“ Wer hat Recht? Vielen Dank jedenfalls für Ihren Hinweis.

Extra-Obulus für das Müsterchen

Zu „Kalte Gipfel, wärmende Drams“ über das Speyside Whisky Festival 2013

Autor Peter Moser berichtet über seine Erlebnissein der Glen Elgin Distillery. Dazu habe ich im Gegensatz zu ihm schon einen Kommentar. Sie haben Ihren einige Seiten später im Bericht über die Reise mit dem Whisky-Schiff auch abgegeben: Die Glen Elgin Distillery gehört wie die Oban Distillery zum Diageo-Konzern. Offensichtlich ist das bei denen Corporate Identity! Als wir im Sommer noch die Dalwhinnie Distillery (auch Diageo)besuchten und im Visitor Centre ein Müsterchen vom Fassstarken zum Selberabfüllen probieren wollten, meinte die Dame am Tresen, das sei nicht möglich. Dazu müssten wir das Tasting für 15£mitmachen. Da sei dieser enthalten. Wir taten dasselbe wie in Oban: Wir gingen, ohne etwas zu kaufen. Dass das durchaus auch anders geht, haben wir nachherbei Aberlour und Glenfiddich erlebt– kostenlos. Dafür haben wir dann je ein Gütterli gekauft. So geht das.

Michel Greis, CH-Neuhausen am Rheinfall

 

Leserbriefe geben nicht die Meinung der Redaktion wieder.